Arbeitskreis "Gesellschaft und Politik"

Willst du Dich von Entwicklungen überraschen lassen oder bereitest Du Dich eher darauf vor?

Im Arbeitskreis Gesellschaft und Politik diskutieren wir heute, was dich morgen betrifft.

Der AK Gesellschaft und Politik thematisiert die Themen "Zukunft" und Innovation in und um München aus unterschiedlichen Perspektiven. Oft so konträre Inhalte aus z. B. der Arbeitswelt, Kunst, Kultur, Umwelt oder Gesundheit verschmelzen zu einem "picture of the future". Wir zeigen aktiv die derzeitgen Entwicklungen im Rahmen nachhaltiger Projekte auf. In jeder AK-Sitzung erleben wir Schmankerl wie »Dinge, die die Welt nicht braucht«, einen persönlichen »Innovations-Kurz-Check« und Aktuelles aus der »Innovationskiste«.

Themen

Unsere Themen in 2010 sind u.a.:

  • Demographischer Wandel
  • Werte unserer Gesellschaft
  • Beruf und Familie im Einklang
  • Wie beeinflussen Ängste unsere persönliche Entwicklung
  • Trends erkennen und deren Chancen nutzen

 Die Themen vermitteln wir durch:

  • Sammlung und Aufbereitung von Informationen
  • Kurzvorträge
  • Wissenvermittlung
  • Diskussion
  • Veranstaltungen

Dazu laden wir Dich herzlichst ein. Gerne darfst Du auch deine Ideen und interessante Vorschläge mit Einbringen.

Dem Arbeitskreis ist es wichtig, stets seine Neutralität aufrecht zu erhalten – wobei der Spaß und die Freude das Wichtigste dabei ist.

Innovationsfrühstück - Zukunft live erleben:

ist eine neue Veranstaltungsreihe, zu der wir vierteljährlich einladen werden. Von einem kreativen Kopf erfahren wir seine Interpretation des Begriffes "Innovation". In gemeinsamer Diskussion beleuchten wir aktuelle Entwicklungen und unterschiedliche Einflussfaktoren. So mancher entdeckt dabei plötzlich interessante Perspektiven für seine persönliche Entwicklung...

Rückblick: zu Gast beim bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil

Die Wirtschaftsjunioren München suchen den Dialog mit Spitzenvertretern der Landes und Kommunalpolitik. Am 22. Juli 2009 luden sie zum Gespräch mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP). Unternehmer, Führungskräfte sowie Selbstständige hatten die Möglichkeit, Details und Hintergründe aus erster Hand zu erfahren und Fragen unter anderem zu Themen wie Finanzkrise, Konjunkturpaket oder Bundestagswahl 2009 zu stellen.

In seiner Rede hielt Zeil die Regeln der sozialen Marktwirtschaft hoch. Er zeigte auf, dass die Bayerische Staatsregierung bei ihren Maßnahmen zur Bekämpfung der Finanzkrise eine ausgeprägte Mittelstandsorientierung aufweist. Zeil betonte, dass es bei den Staatsbürgschaften noch keine Ausfälle gegeben habe. Auf Nachfrage der Junioren, worin der Unterschied zwischen Rosenthal und Opel bestehe, erläuterte Zeil, dass die Kriterien für die Vergabe stets von wirtschaftlichen beziehungsweise unternehmerischen Überlegungen geprägt seien: „Wir haben noch keinen Euro Steuergelder verbrannt - ganz im Gegensatz zur Bundesregierung im Fall von Opel." Deren Engagement für den Autohersteller würde die Bürger täglich sechs Millionen Euro kosten. Auf der Agenda der nächsten Legislaturperiode steht für die FDP das Thema Unternehmenssteuerreform sowie Betriebliche Erbschaftsteuer, die derzeit übernahme- und mittelstandsfeindlich sei. Aber nicht nur die Unternehmensbesteuerung bedürfe einer Überarbeitung. „Der Einstieg in die Steuervereinfachung ist ein Muss", sagte Zeil. „Ein weiterer Ansatzpunkt ist der Ausgleich der Mehreinnahmen durch die Kalte Progression in einem Volumen von 15 Milliarden Euro. Diese Mehreinnahmen müssen den Bürgern zurückgegeben werden." Auf die Frage, wie er zu den Vorschlägen einer Erhöhung der Mehrwertsteuer stehe, erklärte der FDP-Politiker, dass er in der aktuellen Wirtschaftslage eine allgemeine Steuererhöhung für reines Gift halte. Hingegen sei es notwendig, die Sozialsysteme zu reformieren und die Fehler der Unternehmenssteuerreform zu korrigieren. Eine Verschiebung zwischen direkten und indirekten Steuern sei denkbar, jedoch dürfe es keine Steuererhöhung zur Schließung von Haushaltslücken oder zum Abtragen der Schulden geben. Die Wirtschaftsjunioren wollten genauer wissen, was Zeils Ministerium unternimmt, um die Konjunktur anzukurbeln. Zeil verwies auf die Ausgabe der Innovationsgutscheine. An die Wirtschaftsjunioren appellierte Zeil: „Wir müssen gemeinsam eintreten für das Erfolgsmodell der sozialen Marktwirtschaft. Behalten Sie Ihr Interesse und Ihr gesellschaftliches Engagement. Lassen Sie sich die Kultur des Unternehmertums nicht nehmen."

 

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